Klassische Homöopathie

hundenaseAnders als in der Schulmedizin wird die Wahl homöopathischer Arzneimittel nicht von der zugrundeliegenden Krankheit (Kolik, Atemwegsinfekt, Lahmheit und andere) definiert, sondern orientiert sich an den vorliegenden Symptomen.

Da diese aber bei jedem Tier, selbst bei gleicher Krankheit, anders ausgeprägt sein können, gibt es in der homöopathischen Therapie auch kein Standardmittel, das diese Krankheit heilen kann, sondern eine Anzahl von Arzneien, die für dieses Tier in Frage kommen. Die passende herauszufinden (der „Schlüssel zum Schloß") ist nur über eine möglichst vollständige Erfassung aller Krankheitssymptome möglich, die das Individuum zeigt, und zwar auf allen Körperebenen.

Für den Besitzer stehen bei einer Erkrankung meist die körperlichen Beschwerden (Lokalsymptome) im Vordergrund, der homöopathische Tierarzt muß aber auch die Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften (Geistes- und Gemütssymptome) zur Arzneimittelwahl berücksichtigen. Deshalb werden bei der ausführlichen Anamnese (Untersuchung und Befragung zur Ermittlung der Krankheitszeichen, Dauer ca. 1,5 Stunden) auch diese mit aufgenommen.

 

Der Grund dafür liegt in einer anderen Definition von Krankheit als der, die wir bisher kennen: ein krankes Tier ist zunächst einmal in seiner körperlichen Abwehrleistung eingeschränkt (der Homöopath spricht hier von einer verstimmten Lebenskraft), der Körper ist in Disharmonie mit sich selbst (energetische Ebene).

Wird dies nicht behoben, dann entstehen körperliche Krankheitszeichen. Häufig sind daher zuerst Veränderungen im Verhalten erkennbar, bevor es zum Auftreten von Lokalsymptomen kommt! Eine Ausnahme stellen hier Verletzungen dar!

Nur eine energetische Therapie (Homöopathie, Akupunktur, Osteopathie uvm) kann diese Störung der Körperschwingung korrigieren, den Energiefluß harmonisieren und damit auch die Auswirkungen, nämlich die Krankheitssymptome, aufheben.

Es ist allerdings nicht sinnvoll, mehrere energetische Verfahren gleichzeitig anzuwenden, um eine gegenseitige Blockade zu vermeiden. Die tiefgreifendste und damit die größten Chancen auf eine wirkliche Heilung ermöglichende Therapie ist sicher die Homöopathie!

Wie sieht das nun in der Praxis aus?

Nach der Durchführung der Anamnese wähle ich das für Ihr Tier passendste Arzneimittel aus und schicke es Ihnen per Post zu.

Nach der Mittelgabe ist es entscheidend, alle Reaktionen am Tier genau zu beobachten und zu dokumentieren.

Dies dient der Überprüfung, ob das Mittel wirklich passt!

Etwa 4 Wochen später bitte ich um eine Rückmeldung und wir entscheiden dann über das weitere Vorgehen:

Es kann sein, dass eine Mittelwiederholung, eventuell in einer anderen Potenz, nötig wird, ein Mittelwechsel oder auch, bei einer deutlichen Besserung der Symptome, vorläufig keine weitere Gabe.

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